Nationales Freundschaftsspiel
FC Sachsen Leipzig - Erzgebirge Aue
0:2
560 Zuschauer
Alfred Kunze Sportpark
05.07.2008
Da ein Wochenende in Mazedonien (ein Ausflug zum UI-Cup-Spiel nach Tetovo und ein Besuch beim See von Ohrid) nicht realisiert werden konnte, entschied man sich kurzerhand für einen 24 Stunden-Trip nach Ostdeutschland und Tschechien. Wir erreichten Leipzig am Vormittag, so blieb ausreichend Zeit für einen Stadtrundgang im Zentrum der mit 510.000 Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt der neuen Bundesländer. Dieser führte uns vom Völkerschlachtdenkmal über die Russische Gedächtniskirche zum Neuen Rathaus, und von dort ging es weiter zur Versöhnungskirche, zum Alten Rathaus und zur Nikolaikirche. Während sich die einen zur Mittagszeit bei einem mehr oder weniger bekannten Sandwich-Schnellimbiss stärkten, bevorzugten andere türkisches Fast Food in Form von Döner Kebap. Frühzeitig kam man beim heutigen Spielort an, dem Alfred Kunze Sportpark im Stadtteil Leutzsch.
Der FC Sachsen Leipzig wurde 1990 als Nachfolgeverein der BSG Chemie Leipzig gegründet, deren größte Erfolge die DDR-Meistertitel 1951 und 1964 waren. Zu den Duellen mit dem Rivalen Lok Leipzig waren zu dieser Zeit bis zu 100.000 Zuschauer ins legendäre Leipziger Zentralstadion gekommen. Seit 1993 spielte der Verein in der Oberliga. 2 mal wurde der Aufstieg in die Regionalliga aus wirtschaftlichen Gründen verweigert, 2003 schaffte man es nur für ein Jahr in die dritthöchste Spielklasse. 2008 schaffte der FC Sachsen Leipzig schließlich wieder den Aufstieg in die Regionalliga.
Bis 2004 wurden die Heimspiele des FC Sachsen Leipzig im Alfred Kunze Sportpark ausgetragen. Benannt ist das Stadion nach Alfred Kunze, der als Trainer 1964 eine eher zweitklassige Mannschaft zum DDR-Meistertitel führte. Seitdem gilt er als Vater der "Leutzscher Legende". Seit der Eröffnung des neuen Zentralstadions bestreitet die 1. Mannschaft des FC Sachsen Leipzig ihre Heimspiele dort, während nur noch die Nachwuchsmannschaften im Alfred Kunze Sportpark spielen.