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Serie A

Chievo Verona - AS Roma

0:3

16767 Zuschauer

Stadio Marc Antonio Bentegodi

22.12.2001

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Tage vor Weihnachten fuhren Gerhard, Thomas und ich noch nach Italien, um dem Jahr 2001 einen gebührenden Abschluss zu geben. Das erste Spiel führte uns nach Verona, wo wir uns die Stadt anschauten und Ansichtskarten schrieben, ehe es ins Bentegodi-Stadion ging. Da unter der Woche das Spiel von Chievo gegen Lazio abgesagt wurde, war es anfänglich nicht sicher, ob das Match gegen Roma ausgetragen werde kann. Immerhin wurde dann doch gespielt, und nachdem wir uns einige Souvenirs gekauft hatten, ging es schon los. Chievo spielte mit einer tollen Viererkette, die für den taktischen Kenner ein Genuss zum Anschauen war. Gleich zu beginn kam Chievo zur ersten Chance durch Marrazina der den Ball per Kopf knapp neben das rechte Eck setzte. Wenig Minuten später kam Marrazina erneut zu einer guten Kopfballgelegenheit, nach einer Ecke von links, doch diesmal sprang der Ball vom rechten Pfosten ins Spielfeld zurück. In der 27. Minute kam Roma durch Emerson zur ersten guten Tormöglichkeit, doch Lupatelli könnte seinen Kopfball zur Ecke abwehren. Der folgende Eckball geht wieder auf die lange Ecke, wo Emerson diesmal verwandeln konnte. Sein Kopfball schlug links vom Tormann ein und bescherte den Römern eine  knappe Pausenführung. In der 56. Minute wurde Marrazina mit einem langen Pass ins Spiel gebracht, doch Torhüter Antonioli riss ihn ohne Rücksicht kurz vor der Strafraumgrenze um und verhinderte so eine klare Torchance. Die logische Konsequenz war der Platzverweis für ihn. Den darauffolgenden Freistoss trat Corrini. Ersatztorwart Pellizoli konnte diesen Schuss nur noch mit einer Glanzparade aus der Kreuzecke fischen. In der 65. Minute musste Pellizoli noch einig Male eingreifen, als die Chievo-Stürmer versuchten den Ball hinter die Linie zu bringen. Danach hatte Roma wieder zwei Eckbälle. Den zweiten lupfte Zebina in den Fünf-Meter-Raum, wo Samuel am schnellsten die Situation erfasste und vor Lupatelli am Ball und somit per Kopf den vorentscheidenden Treffer für die Roma erzielt. Dies sollten die ersten Punkteverluste für Chievo bei einem Heimspiel in dieser Saison sein. Zehn Minute vor dem Ende wurde dann noch Chievo-Spielmacher Eriberto vom Platz gestellt, nachdem er Totti im Mittelfeld auflaufen lies. Eine harte Entscheidung des Schiedsrichters, aber die Partie war sowieso schon gelaufen. In der Nachspielzeit spielte Totti Tommasi den Ball herrlich in den Lauf. Dieser hatte bei der Annahme keine Probleme und schob den Ball aus 16 Metern genau in die linke Ecke. Somit gewann der Meister Roma gegen den Sensationsaufsteiger zwar verdient, aber der Sieg fiel ein wenig zu hoch aus.   

 

Bericht: Philipp Karesch

 

 

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